Projekt: Deine Zukunft - Veranstaltung zur Berufserkundung an der Marienschule

Erstellt am Dienstag, 06. Februar 2018

Foto Projekt Deine ZukunftPraxisnah, lehrreich und unterhaltsam – so empfanden viele Oberstufenschülerinnen und -schüler der Marienschule die ‚etwas andere‘ Berufserkundung mit Benedict Stratmann und Michael Marr vom international operierenden Automobilzulieferer HELLA GmbH & Co. KGaA.

Von einem Vortrag konnte eigentlich keine Rede sein, denn die beiden für die Ausbildung und das duale Studium im HELLA - Konzern verantwortlichen Referenten bezogen die Schülerinnen und Schüler aktiv mit ein. Die Veranstaltung ist seit Jahren Teil der Berufs- und Studienorientierung an den Gymnasien der Marienschule und wurde mit viel Engagement vom StuBO-Team organisiert.

Nach einem kurzen Warm-Up zu den Interessen und Vorstellungen ihres jungen Publikums zum Thema Beruf und Bewerbung (in diesem Zusammenhang fielen auch zugespitzte Fragen wie „Wofür brauchen wir eigentlich einen Beruf?“) sowie einigen Vorüberlegungen zur Berufswahl ging es ans Eingemachte. Entscheidend war dabei ein Perspektivwechsel: Die Jugendlichen im bis auf den letzten Stuhl gefüllten Forum wurden vor die Herausforderung gestellt, sich in die Rolle der anderen Seite, sprich, in die Rolle der Arbeitgeber zu versetzen. „Stellen Sie sich vor, Sie hätten 70.000 Euro zur Verfügung. Wie viel Zeit nehmen Sie sich für die Investition dieser Summe?“ Dieses Gedankenspiel bezog sich auf ein Vorstellungsgespräch, bei dem es im Ernstfall um eben eine solche Summe in Form des Jahresgehalts eines Arbeitnehmers gehen könnte. Die plötzlich in die Lage der Ausbilder versetzten Schülerinnen und Schüler trafen in einer Simulation auf drei sehr unterschiedliche (schauspielerisch gekonnt von Benedict Stratmann gespielte) Bewerber. Indem die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Verhaltensweisen und Auffälligkeiten der drei Bewerber diskutierten, wurde schnell klar, worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt.

Der Unterschied zwischen guten und schlechten Bewerbungen spielte auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung eine Rolle. So erläuterten Stratmann und Marr unter Einbezug anschaulicher Praxisbeispiele und Anekdoten, wie ein Bewerbungsanschreiben und ein Lebenslauf nicht aussehen sollten. Highlights im Sinne von Negativbeispielen waren die Anrede „Hallo Herr Hella“, die Berufsangabe „Vater: Gabelstapler“, braune Kaffeeflecken auf handschriftlich verfassten Bewerbungsunterlagen und höchst unpassende Bewerbungsfotos.

Zum Abschluss der Veranstaltung hoben Stratmann und Marr hervor, dass es vor allem wichtig sei, sich rechtzeitig und sorgfältig über den Beruf und das Unternehmen zu informieren und auf diese Weise mit Weitblick die eigene Zukunft zu gestalten.

Das Foto zeigt (v.l.) Kirsten Schulenberg und Annette Suermann (StuBo-Team Marienschule) sowie Benedict Stratmann und Michaele Marr (Verantwortliche für die Berufsausbildung in der HELLA GmbH & Co. KGaA) mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2.

 

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