Tag der Berufsfindung ein voller Erfolg: 70 Referenten stellten Marienschülern ihre Berufe vor

Erstellt am Donnerstag, 26. Oktober 2017

Pressefoto„Ein wichtiger Tag für die Zukunft“ – so lautet Laras Fazit am Tag der Berufsfindung an den Gymnasien der Marienschule Lippstadt. Lara (Jahrgangsstufe EF) nahm genau wie ihre 359 Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Oberstufe und einige interessierte Neuntklässler Einblick in eine Vielzahl spannender Berufsfelder.

Rund 70 Referenten informierten die Schülerinnen und Schüler in ihren Vorträgen darüber, welche Voraussetzungen man in ihren Berufen mitbringen sollte, wie die Ausbildung oder das Studium aussieht und wie ein typischer Arbeitstag abläuft, sofern es einen ‚typischen‘ Arbeitstag gibt. Dominik Friedrich, Chefredakteur beim Zeitungsverlag Der Patriot, hebt hervor, dass man in seinem Beruf flexibel sein müsse. Als Redakteur könne man sich nie sicher sein, was der Tag bringe, da eine unerwartete Bombenentschärfung in einem Stadtteil Lippstadts den gesamten Arbeitstag schlagartig verändern könne. Heinrich Buttermann, der als WDR-Regionalkorrespondent für den Kreis Soest im Hörfunk und Fernsehen berichtet, erläuterte darüber hinaus seinen jungen Zuhörern anschaulich, dass sein Alltag nie langweilig werde. Er wolle über interessante Menschen mit ihren Problemen, Freuden und Erlebnissen aktuell berichten – mal ein Hintergrundstück, mal „live auf dem Sender“.

IMG 9637Bei der Auswahl der Referenten orientierten sich die beiden Studien- und Berufswahlkoordinatoren Annette Suermann und Vincenzo Pellicciotta an den Wünschen der Schülerinnen und Schülern. Im Vorfeld hatten diese per Fragebogen für sie interessante Branchen und Berufe angegeben, sodass am Tag der Berufsfindung für jeden etwas dabei war. „Es herrschte eine große Vielfalt an unterschiedlichen Berufsgruppen und die Referenten waren den Fragen der Schüler gegenüber sehr offen“, betont Marena (Jahrgangsstufe EF). Die am Tag der Berufsfindung vertretenen Berufe und Branchen reichten von der Polizei und der Bundeswehr über Physiotherapie, Innenarchitektur, Computervisualistik und Oecotrophologie bis zum Fluglotsen bei der Deutschen Flugsicherung. Beliebt waren zudem duale Studiengänge bei großen Arbeitgebern wie dem Automobilzulieferer Hella. Neben Berufen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kamen auch soziale und künstlerisch-kreative Berufe nicht zu kurz. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel über Tätigkeitsfelder bei Beratungsstellen informieren, die Arbeit eines Eventplaners oder Innenarchitekten kennenlernen und in die Theaterwelt eintauchen.

Die Oberstufenschülerinnen Merita und Victoria sind sich am Ende des Tages einig: Sie haben nun einen besseren Einblick in Berufe erhalten, über die sie vorher kaum etwas wussten, und haben Dinge erfahren, die sie sonst nicht mit einem bestimmten Beruf in Verbindung gebracht hätten. Somit war der Tag der Berufsfindung für viele Marienschülerinnen und -schüler in der Tat ein wichtiger Tag für ihre Zukunftsplanung.

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