Klassenräume mit neuer Technik ausgestattet

Erstellt am Freitag, 01. Dezember 2017

Hueckstiftung Schränke„Die Zeit der Overheadfolien und Videowagen ist vorüber!“, freut sich Lehrerin Christina Schulte und legt ein Schülerheft mit Hausaufgaben unter die Dokumentenkamera. Gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern präsentierte sie jetzt den Vertretern von Schulträger und Dr. Arnold Hueck-Stiftung die neuen Multifunktionsschränke in einem der Klassenräume unserer Schule.

Im Rahmen der Digitalisierung der Marienschule hatten wir unter der Fragestellung „Wie viel Technik braucht ein Klassenzimmer?“ ein umfassendes Konzept für die technische Ausstattung von Klassenräumen erarbeitet, dessen erste Umsetzungsergebnisse wir jetzt vorstellen konnten: die erste Hälfte der Klassenräume ist mit sogenannten Multifunktionsschränken ausgestattet worden. Jeder einzelne umfasst dabei Netbook, Dokumentenkamera und Blu-Ray-Player. Projiziert wird via Beamer, der an der Decke des Klassenraumes fest installiert ist. Ein lokaler Lautsprecher sorgt für die nötige Verstärkung des Tons. Unser Schulgebäude ist bereits seit Langem mit W-LAN ausgestattet, sodass die Nutzung des Internets gewährleistet ist. Damit wird den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht Rechnung getragen. So können nun Filme, Arbeitsblätter, Hörbeispiele, etc. von Online-Plattformen sowie weitere Medien, etwa auch digitale Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler, selbstverständlich im Unterricht verwendet werden. Genauso können Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler im Unterricht, Bilder, Arbeitsaufgaben, etc., aber auch Gegenstände, die der Veranschaulichung dienen, mit Hilfe einer Dokumentenkamera für alle projiziert werden, ohne etwa Unterrichtszeit für das erneute Notieren auf Folie zu verschenken. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit vermeidet dieses Gerät so die Nutzung von Kunststofffolien.

Damit werden insgesamt die Ansprüche an die Technik erfüllt, die die Verantwortlichen im Vorfeld festgestellt hatten: Die technische Ausstattung soll möglichst einfach und damit für alle bedienbar sein. Gleichzeitig soll die Störanfälligkeit minimiert werden. Aber auch die nachhaltige Nutzung soll gewährleistet sein: Aufgrund der Modulbauweise können zukünftig Einzelelemente kurzfristig dem Stand der Technik angepasst werden.

Die grüne Tafel hat aber in den Klassenräumen nicht ausgedient. Ganz bewusst stellen wir neben die digitale Technik das Kreidemedium. Auch hier sind Nachhaltigkeit und Gesundheit Kriterien der Entscheidung gewesen, wurde doch immer auch nach dem Mehrwert der einzelnen technischen Errungenschaften gefragt. „Interaktive Smartboards haben ihren Sinn in bestimmten unterrichtlichen Kontexten und daher werden wir vor allem die Fachräume in Zukunft damit neu ausstatten“, betont der Beauftragte für die Medienbildung Christoph Effenberger.

Von diesem Konzept überzeugt hatte die Dr. Arnold Hueck-Stiftung die finanzielle Unterstützung in Höhe von 55.000 Euro zugesagt. Wolfgang Roßbach, Heinz Müting und Jörg van der Horst freuten sich bei ihrem Termin in der Marienschule, die neue Technik in Aktion zu sehen. „Die großzügige Unterstützung der Dr. Arnold Hueck-Stiftung macht es uns möglich, dass ab dem kommenden Sommer alle 24 Klassenräume entsprechend ausgestattet sein werden“, stellt Schulleiterin Ute van der Wal erfreut fest.

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