Die Erforschung der Brennstoffzelle an der Marienschule

Erstellt am Dienstag, 29. Mai 2012

BrennstoffzelleAngesichts eines Mangels an Fachkräften in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) wurde vor drei Jahren in Lippstadt ein „Zukunft-durch-Innovation (zdi)-Zentrum“ gegründet, das Schülerinnen und Schüler für Themen der MINT Fächer begeistern möchte

(Informationen unter: http://www.zdi-stark.de/).
Seit dieser Zeit finden, koordiniert vom zdi-Zentrum, Kurse zum Thema Brennstoffzelle an der Marienschule statt. Schulleiter Heinz Müting hat diese Kurse entwickelt und in den ersten Jahren mit Marienschülerinnen und Marienschülern, aber auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulen und Schulformen, durchgeführt. Seit 2010 finden die Kurse unter der Leitung von Martin Freudenreich statt.
In diesem Jahr führten Ronald Kruse - Lehrer am Gymnasium Antonianum in Geseke - und Martin Freudenreich gemeinsam einen Kurs zum Thema „Brennstoffzelle“ am Antonianum durch. Die MaterSiegerteam v.l.: Sebastian Schmidt, Mirko Rüther, Hendrik Peters, Niklas Tewesialien stellte die Marienschule, so dass 18 Schülerinnen und Schüler des Antonianums ohne Anreise an die Marienschule mit den Brennstoffzellen experimentieren konnten. Am Ende eines Wettbewerbs um die besten Leistungsdaten konnten die Schülerinnen und Schüler einen ferngesteuerten Hubschrauber gewinnen. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mehrerer Gruppen gingen die abgebildeten Schüler als Sieger hervor.

 

Mit Licht - Geschwindigkeit erzeugen

Schüler des Gymnasiums Antonianum in Geseke und der Marienschule untersuchen in einem kooperativen Projekt alternative Antriebstechniken

Kleine durchsichtige Plexiglaskästen mit einer flüssigkeitsgefüllten Kammer, kleinen Schläuchen, Platinen und Steckverbindungen düsen auf 4 Rädern durch die Flure des Antonianums. In einem Testrennen erzeugt die zuvor gespeicherte Lichtenergie eine nicht unerhebliche Geschwindigkeit.

Im Rahmen des MINT-Kurses in der Jahrgangsstufe 8 wurde in diesem Halbjahr ein Projekt in Kooperation mit dem zdi-Zentrum „Stark“ aus Lippstadt durchgeführt. Aktuell diskutierte Themen wie Brennstoffzellenfahrzeug, Hybridauto, Elektromobil – Alternative Antriebstechniken und deren Optimierung standen dabei auf dem Lehrplan.

In einem kleinen „Forschungs- und Entwicklungslabor“ wurden die verschiedenen Antriebstechniken diskutiert und gegenüber gestellt, Brennstoffzellautos schließlich in Betrieb genommen sowie in Messfahrten getestet. Der Schwerpunkt lag insbesondere beim Brennstoffzellenantrieb und der Elektrolyse. Da der gesamte Antriebsstrang eines Fahrzeugs von großer Bedeutung ist, wurde in der letzten Projektstunde gruppenweise ein Getriebe aus dem Modellbau so optimiert, dass die mechanische Leistung maximiert wurde.

Am Ende behauptete sich im kursinternen Wettbewerb das Team „Die Übertollen“. Die Gewinner nahmen strahlend einen ferngesteuerten Helikopter als Gewinn in Empfang.

Wir gratulieren dem Siegerteam herzlich zu dieser (mechanischen) Leistung und danken Martin Freudenreich für die erfolgreiche kooperative Durchführung dieses Projektes!

Ronald Kruse

 

 

 

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