Auf Goethes und Schillers Spuren...

Erstellt am Montag, 29. Januar 2018

DSC 1024Die Stadt der Dichter und Denker, aber auch ein zentraler Ort deutscher Geschichte wartete auf Schülerinnen und Schüler, der Jahrgangsstufe Q2 mit Weimar in Thüringen.

Bereits am frühen Morgen des Freitagmorgens hatten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Leistungskurse Deutsch von Frau Schulte und Herrn Fara sowie der Leistungskurs Geschichte von Herrn Lange bei winterlichem Wetter auf Studienfahrt begeben, um schon mit der Wartburg eines der ersten Ziele anzusteuern, in denen sowohl wichtige historische Begebenheiten als auch die Bedeutung der Entstehung der deutschen Sprache deutlich wurden. Bekanntlich hat hier der Reformator Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzt und mit der anschließenden Verbreitung die Grundlage für die deutsche Sprache geschaffen. Aber auch der hl. Elisabeth als zentrale Heilige des deutschen Mittelalters oder dem Entstehen des Nationalbewusstseins mit dem Wartburgfest 1817 galt das Interesse, ehe im Bachhaus in Eisenach Schwerpunkte und Struktur der barocken Kompositionen von Johann Sebastian Bach an historischen Musikinstrumenten verdeutlicht werden konnten.DSC 1026

Am frühen Nachmittag in Weimar angekommen hieß es erst einmal die Stadt kennenzulernen und so führten Stadtrundgänge an die wesentlichen Plätze und Stätten der Stadt – immer in Bezug zu wichtigen Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte. Ob Goethe, Schiller, Herder, Bach, Liszt, Wagner, Nietzsche, …. viele Namen verbinden sich auf besondere Weise mit der idyllisch an der Ilm gelegenen Stadt. Gerade der von Johann Wolfgang von Goethe angelegte Park an der Ilm wurde bei klarem Winterwetter am Morgen des Samstags erlebbar, ehe es zum eindeutigen Höhepunkt der Fahrt ging. Mit der Besichtigung der Herzogin Anna Amalia-Bibliothek wurde einer der wohl größten Kunst- und Kulturschätze Deutschlands in Augenschein genommen, der nicht nur durch seine Buchbestände und seine Architektur beeindruckte, sondern auch dadurch, wie nach dem verheerenden Brand im Jahr 2004 gelungene Restaurierungsarbeiten und Neuankäufe zur alten Bedeutung zurückführen konnten.

Fast schon obligatorisch gehört wohl zu jedem Weimar-Besuch auch der Besuch des Goethe-Nationalmuseums mit dem Wohnhaus des großen deutschen Dichters. Dieser stand am frühen Nachmittag auf dem Programm, genau wie der Blick in die Fürstengruft, wo an den Sarkophagen der Herzöge und Großherzöge, besonders aber an denen von Goethe und Schiller (letzterer aber seit 2007 leer), fast andächtig“ verweilt werden konnte.

Voller Eindrücke wurde die Rückfahrt angetreten – sicher auch in dem Bewusstsein, an solchen Lernorten deutscher Kultur und Geschichte nicht nur etwas für sein Unterrichts- sondern auch Allgemeinwissen getan zu haben.

 

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