„Learn to use“ und „use to learn“

Erstellt am Dienstag, 05. Mai 2015

Schülerinnen und Schüler präsentieren Arbeitsergebnisse den Förderern der Neugestaltung der Lernwerkstatt des Gymnasiums Marienschule.  Von links: Wilfried Röhr (Förderverein Marienschule), Holger W. Kruse (Schulpflegschaft), Herbert Schiene und Wolfgang Roßbach (Dr. Arnold Hueck-Stiftung), Manfred Birnbrich (Pauline von Mallinckrodt-Stiftung), Ute van der Wal (Schulleiterin)Gymnasium Marienschule präsentiert neu gestaltet Lernwerkstatt - In neuem Gewand präsentiert sich die Lernwerkstatt des Gymnasiums Marienschule als multifunktionaler Medien- und Arbeitsraum, der für Lerngruppen die Möglichkeit zu unterschiedlichsten Lern- und Arbeitssituationen bietet.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Dr. Arnold Hueck-Stiftung, der Pauline von Mallinckrodt Stiftung, der Schulpflegschaft und des Fördervereins Marienschule konnte die Neukonzeptionierung des Computer- und Arbeitsraumes durchgeführt werden. „Learn to use“ und „use to learn“ ist das doppelte Konzept, welches hinter der Neuorientierung steht: Nicht nur die Mediennutzung im Sinne von Anwendungskompetenz steht dabei im Mittelpunkt, sondern ebenso der kritische und verantwortungsvolle Umgang mit Internet und Computertechnik zur Gestaltung von Lernumgebungen. So ist es den Verantwortlichen der Marienschule besonders wichtig, „Computermedien als das zu verstehen, was sie sind: Repräsentationen der sozialen und sächlichen Umwelt, die mittels der Verarbeitung von Daten ein gewisses Eigenleben führen und nur durch menschliches Verstehen sinnvoll in die Lebenswirklichkeit einzubetten sind“, wie Heidi Schelhowe von der Universität Bremen bereits im Jahre 2008 veröffentlichte.

Das individuelle und selbstbestimmte Lernen mit digitalen Medien spiele in den verschiedensten Fächern eine zunehmend größere Rolle, etwa wenn Zusammenhänge in der Mathematik mit digitalen Medien grafisch aufbereitet und anschaulich gestaltet werden oder mit Hilfe der Schulbuchsoftware Vokabeln und Grammatik im Fach Englisch spielerisch und nachhaltig erschlossen werden können, wenn das Internet für Recherchearbeiten in Gruppenarbeitsphasen genutzt wird, an deren Ende eine mediengestützte Präsentation steht und Ähnliches mehr, erläutert Schulleiterin Ute van der Wal das Konzept. Sie hob bei der Präsentation der neugestalteten Räumlichkeiten hervor, wie vielfältig die digitalen Medien als Lerninstrumente eingesetzt werden und dass die aktive und kritische Beherrschung der Medien integraler Bestandteil moderner Lernprozesse sein müsse. Des Weiteren knüpfe das Lernen mit digitalen Medien zunehmend an die Alltagserfahrungen Jugendlicher an und erhöhe somit ihre Lernmotivation und Selbstlernkompetenz. Dabei sei es allerdings besonders wichtig, allen die Befähigung und die Chance zur Nutzung zu ermöglichen. Die neugestaltete Lernwerkstatt des Gymnasiums ist einer der Schritte in diese Richtung.

 

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