Mit neuem Skipper auf Kurs

Erstellt am Sonntag, 04. November 2012

Manfred Birnbrich, Geschäftsführer der Stiftung Pauline von Mallinckrodt (l.) und Franz Ulrich Lücke, Vorsitzender des Trägervereins der Marienschule, gratulierten der neuen Schulleiterin zu ihrem neuen Amt.Ute van der Wal als neue Schulleiterin der Marienschule ins Amt eingeführt

Vorhandenes Prüfen und Gutes beibehalten – mit diesen Worten hat die neue Schulleiterin der Marienschule Ute van der Wal ihr Ziel der Weiterentwicklung der Schule beschrieben, als sie in ihrer Antrittsrede offiziell die Schulgemeinde begrüßte. Im Rahmen eines Festaktes wurde die 38-Jährige nach einem gemeinsamen Festgottesdienst im Forum der Marienschule offiziell in ihr Amt als Leiterin des Gymnasiums eingeführt.

Ute van der Wal unterrichtet bereits seit 10 Jahren „mit viel Hingabe und Begeisterung“ am Gymnasium Marienschule, betonte Jonas Mertens stellvertretend für die Schülerschaft in seinem Grußwort an die neue Schulleitung. Mit dem neuen Amt müsse sie ihren Standort allerdings neu bestimmen und „die Dinge aus einer anderen Perspektive sehen und gegebenenfalls auch beurteilen“, stellte LRSD Rainer Koch von der Bezirksregierung Arnsberg in seiner Festrede heraus. Ute van der Wal sei zweifellos „in hervorragendem Maße“ für diese neue Aufgabe geeignet , betonte der Vorsitzende des Trägervereins der Marienschule Franz Ulrich Lücke, und erinnerte daran, dass die Wadersloherin im Frühjahr einstimmig zur neuen Direktorin des Gymnasiums gewählt worden sei. Da heiße es nun „Ausdauer für die nächsten 30 Jahre als Schulleiterin“ zu wünschen, schmunzelte Manfred Birnbrich, Geschäftsführer der Stiftung Pauline von Mallinckrodt. Holger Kruse (Schulpflegschaftsvorsitzender) und Anne Waldeyer (Vorsitzende des Fördervereins) sagten in ihren Grußworten dafür die Hilfe der Eltern zu und freuen sich auf gute Zusammenarbeit.

„Nur jemandem, der die Kinder liebt, darf man sie anvertrauen“ – dieser Gedanke der Ordensgründerin Pauline von Mallinckrodt durchzog den Festakt als ein Leitmotiv. „Bildung bildet und formt den Menschen, Bildung ist Herzensbildung, das Kollegium der Marienschule hat uns dieses vorgelebt“, hob Bürgermeister Christof Sommer in seinem Vortrag zum Thema „Bildung ist mehr als Daten und Fakten auswendig zu lernen“ hervor und stellte den „ganzheitlichen Erziehungsgedanken aus christlichem Selbstverständnis“ als besonderen Erziehungsauftrag der Marienschule heraus.

Ihre guten Wünsche an die neue Schulleiterin gaben die Kolleginnen und Kollegen weiter, indem sie Ute van der Wal zu ihrem „Skipper“ ernannten, der die Segel des „Segelschulschiffs Marienschule“ auch künftig richtig setzen möge im Sinne eines weiterhin guten Miteinanders von „Skipper“ und „Crew“.

„Für mich ist das Besondere unserer Schule der Geist der Gemeinschaft“, griff die Schulleiterin zum Schluss den Geist der Gemeinschaft auf und schloss damit auch das Berufskolleg mit ein: „zwei Schulen unter einem Dach im Geiste Pauline von Mallinckrodts“.

Darauf gelte es nun aufzubauen, im biblischen Sinne „das Vorhandene zu prüfen und das Gute zu behalten“, und gleichzeitig die Schule so weiterzuentwickeln, dass die, die im Zentrum der schulischen Arbeit stehen – nämlich die Schülerinnen und Schüler -, bestmöglich ganzheitlich gebildet werden, betonte Ute van der Wal.

„Erfolgreich im Sinne dieser ganzheitlichen Bildung aus christlichem Selbstverständnis heraus können wir nur sein, wenn wir alle unsere Aufgabe möglichst gut erfüllen.“

Die Schulgemeinde der Marienschule zollte ihr hierfür gebührenden Applaus und freut sich auf den gemeinsamen Turn auf dem „Schulschiff Marienschule Lippstadt“.

Schülerchor der Klassen 5 und 6. Musikalische gestaltet wurden Gottesdienst und Festakt von Schülern der Jahrgangsstufen 5-12 unter Leitung der Musiklehrer der Marienschule. Der Dank der neuen Schulleiterin ging zudem an alle, die sich für die Gestaltung der Marienschule als Ort des Lebens und Lernens engagieren. Dabei betonte Ute van der Wal, dass diese Verantwortungskultur für sie die Marienschule zu einem besonderen Lern- und Lebensraum mache.

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