Schulgeschichte

Luftbild MarienschuleEin charakteristisches Bild über Geschichte, Strukturen und Veränderungen auf dem Gebiet der Mädchen- und Frauenbildung zeigt die mehr als 100jährige Geschichte unserer Schule. Eine seit 1896 als Privatschule für Mädchen im Rahmen einer Höheren Töchterschule bestehende zweiklassige Einrichtung wurde 1897 von der Kongregation der Schwestern von den christlichen Schulen der Barmherzigkeit (Heiligenstädter Schulschwestern) übernommen und als Katholisches Lyzeum aufgebaut. Der Ausbau verschiedener Jahrgänge führte nach der Neuordnung 1908 (10klassige Bildungseinrichtung) zur staatlichen Anerkennung 1911. Schon im Jahre 1898 war der eindrucksvolle Schulbau in Lippstadts Fleischhauerstraße eingeweiht worden.

Aufbauend auf ersten Erfahrungen in der Lehrerinnenausbildung konnte 1913 die Angliederung einer Frauenschule erreicht werden, die den damaligen Schülerinnen nach 'Mittlerer Reife' das Berufsfeld der Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin eröffnete. Etwa zeitgleich errichte man Ausbildungsmöglichkeiten für Kindergärtnerinnen und -hortnerinnen. Der ersten Schulleiterin Sr. Maria Pia Hupe (1897-1918) folgte Direktorin Sr. Raphaela Tillesen (1918-1938). Ihrem Bemühen ist die Gründung der ersten Lippstädter Realschule im Jahre 1927, der Ausbau des mit der Reifeprüfung endenden Oberlyzeums und der Frauenoberschule zu verdanken. Die Entwicklung wurde durch die rigorosen Eingriffe des nationalsozialistischen Systems mehr und mehr behindert. 1938 wurde das 'St. Marien - Oberlyzeums mit Frauenoberschule' zur Auflösung gezwungen.

Die mit dem evangelischen Lyzeum vereinte 'Städtische Oberschule für Mädchen' wurde nach dem 2. Weltkrieg von der Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe übernommen und konnte 1946 im alten Gebäude als 'Marienschule' wiedereröffnet werden - 1947 legten erste Schülerinnen das Abitur ab; kurz vorher waren auch die sozialpädagogischen Ausbildungswege als Fachschulen aufgenommen worden. Seit den 1950er Jahren nahm man sich unter der Leitung von Sr. Agnesia Lobreyer (1946 - 1969) der bewussten Förderung von Spätaussiedlerinnen an, ihr oblag auch Konzeption und Bau der weiträumigen Schulgebäude in Lippstadts Norden, die im Jahre 1966 in Gebrauch genommen wurden. Mehrfache Erweiterungen und Neubauten, die Einführung der Koedukation und der Reformierten Oberstufe in den 1970er Jahren stellen wichtige Abschnitte der Tätigkeit der Schulleiterin Sr. Helene Schöpper (1969 - 1990) dar.

Mit der Öffnung der Schule für das elektronische Zeitalter durch die Initiative „Schulen ans Netz“, die Schaffung der Lernwerkstatt, des Selbstlernzentrums, der Schülerbibliothek und desCafeteria Marienschule Forums sowie der Einführung des Schülerbetriebspraktikums in der Jgst. 11 sind unter der Leitung von Sr. Anna Schwanz (1990 – 2002) wichtige Schritte in die Zukunft getätigt worden. Seit 1991 berichtet das „Marienschuljahr“ von den vielfältigen Aktivitäten und Initiativen an unserer Schule. Zum 100jährigen Jubiläumsfest (1996) der Marienschule wurde das Symbol des aus dem Alten Testament stammenden Dornbusches, der als Fensterwand den östlichen Teil unseres Forums schmückt, als Marienschul-Logo aus der Taufe gehoben. Mit dem Beginn des Jahres 2001 übernahm der Trägerverein „Marienschule Lippstadt e. V“  und die „Pauline-von-Mallinckrodt-Stiftung“ von der „Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe“ die Trägerschaft der Marienschule.
Von 2002 bis 2012 leitete Herr Heinz Müting das ca. 1000 Schülerinnen und Schüler beherbergende Gymnasium. Mit dem Schuljahr 2012/2013 übernahm Ute van der Wal die Schulleitung des Gymnasiums, das mit der Neugründung des Aufbaugymnasiums zum Schuljahr 2015/2016 ein weiteres Standbein bekommen hat. Zwei Gymnasien unter einem Dach, die sich in ihrer über 100-jährigen Geschichte den Idealen einer fundierten Bildung und Erziehung zur Selbstverantwortung, vor allem aber dem christlichen Menschen- und Weltbild verantwortlich wissen.

QA (Qualitätsanalyse) bestätigt im Jubiläumsjahr hohe Qualität der Arbeit im Gymnasium der Marienschule

IMG 7938„Ich bin stolz auf Sie alle und auf unser Gymnasium!“, mit diesen Worten beschloss unser Schulträgervereinsvorsitzende Franz Ulrich Lücke die Dienstbesprechung, in der die beiden Qualitätsprüfer Stefan Zingler (Erzbistum Paderborn) und Thomas Arns (Bezirksregierung Arnsberg) die Ergebnisse der zweiten Qualitätsanalyse in der Marienschule bereits im März 2017 vorstellten. Jetzt liegt der ausführliche Qualitätsbericht vor.

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Hohe Qualität des Gymnasiums Marienschule bestätigt

Qualitätsanalyse 2012Mit einem überaus positiven und souveränen Ergebnis konnte das Gymnasium Marienschule in der letzten Woche eine externe Qualitätsanalyse abschließen.

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