QA (Qualitätsanalyse) bestätigt im Jubiläumsjahr hohe Qualität der Arbeit im Gymnasium der Marienschule

Erstellt am Samstag, 01. Juli 2017

IMG 7938„Ich bin stolz auf Sie alle und auf unser Gymnasium!“, mit diesen Worten beschloss unser Schulträgervereinsvorsitzende Franz Ulrich Lücke die Dienstbesprechung, in der die beiden Qualitätsprüfer Stefan Zingler (Erzbistum Paderborn) und Thomas Arns (Bezirksregierung Arnsberg) die Ergebnisse der zweiten Qualitätsanalyse in der Marienschule bereits im März 2017 vorstellten. Jetzt liegt der ausführliche Qualitätsbericht vor.

Das Qualitätstableau zeigt hervorragende Ergebnisse in den untersuchten Bereichen. Gerade auch in den gewählten Schwerpunkten der Analyse „Umgang mit Vielfalt“ und „Zusammen leben, lernen und arbeiten aus christlicher Perspektive“ wurden unserem Gymnasium überzeugende Stärken bestätigt. So hoben die Qualitätsprüfer hervor, dass die Entwicklung personaler Kompetenzen, die aktive Mitgestaltung des Schullebens durch alle Beteiligten, die hohe Identifikation aller Beteiligten, das wirksame Beratungskonzept, der gut funktionierende Informationsfluss, das lernförderliche Unterrichtsklima und ein qualitätsorientiertes Schulentwicklungsteam die Marienschule auszeichnen. Hervorgehoben wurden auch die Förderung besonderer Begabungen und Interessen und ein hervorragendes Mentorensystem. Auf besonderes Interesse stieß dabei zudem das IndiF-Konzept aus unterstützender und Begabungsförderung, mit dem die Marienschule ihren Schwerpunkt im Bereich der individuellen Förderung neu aufgestellt hat. Auch Schulleiterin Ute van der Wal zeigt sich erfreut über die Ergebnisse, die „Bestätigung und Auftrag zugleich sind“, wie sie betont.

Der ausführliche Qualitätsbericht ist nun Ausgangspunkt für die weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung. So gilt es, nach genauer Sichtung und Analyse Zielvereinbarungen zu treffen.

An allen Schulen in NRW werden in regelmäßigen Abständen Qualitätsanalysen durchgeführt. Bereits im Schuljahr 2011/2012 hat die Qualitätsanalyse (QA) in der Marienschule stattgefunden und uns in unserer Arbeit bestätigt. Nach fünf Jahren stand turnusgemäß eine erneute Analyse in diesem Schuljahr an.

Die Qualitätsanalysen dienen dem Ziel, die Qualität von Schulen zu sichern und nachhaltige Impulse für deren Weiterentwicklung zu geben. Schulen erhalten im Rahmen der geprüften Qualitätskriterien eine fundierte Rückmeldung über ihre Stärken und Handlungsfelder, die ihnen hilft, gezielte Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung zu planen und durchzuführen.

Die Qualität einer Schule wird von einem Qualitätsteam mit einem strukturierten und standardisierten Verfahren analysiert und bewertet. Dabei werden als Instrumente eingesetzt: die Auswertung von Daten und Dokumenten, die in Form eines Schulportfolios von den Schulen zur Verfügung gestellt werden, leitfadengestützte Interviews mit schulischen Gruppen und Unterrichtsbeobachtungen. Im Qualitätstableau wird erläutert und definiert, was Unterrichts- und Schulqualität ausmacht. Es ist der Rahmen, auf den bei der Qualitätsanalyse Bezug genommen wird. Das Qualitätstableau setzt damit die Standards, nach denen alle Schulen in NRW analysiert werden können. Es kann aber auch Impulse und Anhaltspunkte für eine schulinterne Entwicklung und Evaluation bieten. Insgesamt gibt es für katholische Schulen sieben Qualitätsbereiche mit 29 Qualitätsaspekten und 158 Kriterien, von denen nur ein Teil verbindlich ist. (Für weitere Informationen siehe: www.kath-qa-nrw.de). Die Ergebnisse dieser schulexternen Evaluation werden in einem Qualitätsbericht dargestellt.

In der Vorphase der Qualitätsanalyse fand ein Abstimmungsgespräch am 08.12.2016 statt, in dem unter Beteiligung der schulischen Gruppen aus Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft und des Qualitätsteams wichtige Fragen bezüglich der Qualitätsanalyse an unserer Schule thematisiert wurden. Das Abstimmungsgespräch war im Vorfeld von den schulischen Gruppen im Rahmen von Workshops vorbereitet worden. Aus dem Abstimmungsgespräch ergaben sich zwei Schwerpunkte, denen sich die diesjährige QA dann im Rahmen der Analyse widmete: „Zusammen leben, lernen und arbeiten aus christlicher Perspektive“ und „Umgang mit Vielfalt“. Aus dieser Schwerpunktsetzung ergab sich dann auch die Festlegung weiterer Prüfkriterien aus dem Qualitätstableau, die die verpflichtenden Kriterien schulspezifisch ergänzten.

In der Zeit zwischen Abstimmungsgespräch und den Schulbesuchstagen wurde das sogenannte Schulportfolio zusammengestellt: schulinterne Curricula mussten genauso eingereicht werden wie Konzepte verschiedenster Art, die an der Marienschule entwickelt sind. Das Material füllte am Ende sechs Din-A4-Ordner.

Im März standen dann die Schulbesuchstage an. Das Qualitätsteam unter der Leitung von Stefan Zingler war in der Woche vom 20. - 23. März 2017 in der Marienschule, um unser Gymnasium in Augenschein zu nehmen. An allen drei Tagen fanden für alle Lehrerinnen und Lehrer Unterrichtsbeobachtungen statt. Dazu kamen Interviews mit folgenden schulischen Gruppen: Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Schulpastoral, Schulleitung. In diesen wurden die am Schulleben Beteiligten zu verschiedenen Bereichen des schulischen Lebens und zur Rolle der schulischen Gruppe(n) im Schulleben befragt. Diese Interviews waren neben den Unterrichtsbeobachtungen und den zusammengestellten Schulportfoliomaterialien Grundlage für die Ergebnisse der Qualitätsanalyse.

 

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