Institutionelles Schutzkonzept

 

Die Prävention von sexualisierter Gewalt ist eine aktuelle und wichtige Anforderung an uns alle in unserer Gesellschaft und ebenso auch in Schule als Bildungseinrichtung. Daher gehört eine systematische Prävention von sexualisierter Gewalt selbstverständlich zum Profil und zu den Qualitätsmerkmalen von katholischen Schulen.

Da Prävention immer dort anfängt, wo Menschen sich näher damit beschäftigen, haben wir in der Marienschule vor den Sommerferien im Schuljahr 2015 den ersten Schritt auf dem Weg zu einem institutionellen Schutzprogramm getan. Die KSJ (Katholische Studierende Jugend), mit der im Bereich der Nachmittagsbetreuung bereits erfolgreich kooperiert wird, konnte als Begleiter gewonnen werden. Ansprechpartner von Seiten der Marienschule sind Fr. Spiekermann, Sr. Renate und Frau Neuhaus. Am Ende des Prozesses soll ein Schutzkonzept für unsere Schule mit einem Verhaltenskodex stehen.

In einem ersten Schritt wurden dazu im Schuljahr 2015/2016 in allen Klassen 6-8 eine Doppelstunde zur Einführung ins Thema sexualisierte Gewalt durchgeführt. Das Team der KSJ thematisierte in den 1 ½ Stunden mit verschiedenen praktischen Übungen besonders das Thema Nähe – Distanz.

 Im Schuljahr 2016/17 erfolgten die Schulungen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6. Mittels der Ausstellung „Echt krass“ wurden darüber hinaus die Jahrgangsstufen 10 und 11 (EF und Q1) in fünf Erlebnissituationen mit den Prinzipien sexueller Selbstbestimmung vertraut gemacht. Weitere interessierte Kurse aus der O2 oder der Jahrgangsstufe 9 konnten ebenfalls die Ausstellung besuchen. Um fachkundig durch die Ausstellung zu führen, wurden Schüler aus der Oberstufe sowie die beiden Koordinatorinnen Fr. Spiekermann und Sr. Renate geschult. Ebenso fand eine Einführungsveranstaltung für die Elternschaft mit Möglichkeit des Besuches der Ausstellung statt.

Die Schulung der Lehrer fand in zwei Veranstaltungen im Schuljahr 2016/2017 und im Schuljahr 2017/2018 statt.

Nach diesen flächendeckenden Schulungen und Informationsveranstaltungen hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Erstellung des institutionellen Schutzkonzept beschäftigt.

 

Ansprechpartner: Sr. Renate, Frau Spiekermann, Frau Neuhaus

 

Interaktive Ausstellung "Echt krass" in der Marienschule

Echt KrassIm Rahmen der Entwicklung ihres institutionellen Schutzkonzeptes ist in der Marienschule die interaktive Ausstellung „Echt krass – Wo hört der Spaß auf?“ des Petze-Instituts für Gewaltprävention zu sehen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 sowie der Oberstufe werden bis zum 15.2. durch diesen Präventationsparcours zur sexuellen Gewalt unter Jugendlichen geführt. Damit wird ihnen die Auseinandersetzung mit dem Thema „sexuelle Grenzverletzungen“ zu verschiedenen Themenfeldern ermöglicht.

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Ausstellung "Echt krass"

 

echt krassFünf Erlebnisstationen vermitteln in der Zeit vom 30.1. bis 15.2. Prinzipien sexueller Selbstbestimmung.

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Institutionelles Schutzkonzept

SchutzkonzeptIn der Woche vom 27.6. bis 1.7. erfolgte der erste Schritt zu einem institutionellen Schutzkonzept, das die KSJ zusammen mit uns entwickeln wird. Die Klassen 6-8 beschäftigten sich anhand praktischer Übungen mit dem Thema Nähe und Distanz.

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